Die Schwachstelle liegt in der Chromecast-Komponente des Webbrowsers Google Chrome und beruht auf einer unzureichenden Prüfung übergebener Eingabedaten. Ausnutzbar ist sie von einem Angreifer, der zuvor bereits den Renderer-Prozess des Browsers unter seine Kontrolle gebracht hat – also jenen Teilprozess, der Webinhalte darstellt und aus Sicherheitsgründen in einer abgeschotteten Umgebung (Sandbox) läuft. Über eine speziell präparierte HTML-Seite kann er die fehlerhafte Eingabeprüfung ausnutzen, aus dieser Sandbox ausbrechen und Schadcode außerhalb der Isolierung ausführen. Damit fällt die zentrale Schutzschicht des Browsers weg, die verhindern soll, dass kompromittierte Webinhalte auf das restliche System zugreifen. Der Angriff erfolgt aus der Ferne; als Auslöser genügt der Aufruf einer entsprechend gestalteten Webseite. Betroffen sind Anwenderinnen und Anwender des Browsers auf allen Plattformen, auf denen die Chromecast-Funktion enthalten ist.
CVE-2026-79121
8,3
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung